Gott und die welt
Teil II
Im Anfang schuf Gott den Himmel und
die Erde. Die Erde war wüst und leer,
Finsternis lag über der Urflut, und der
Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Genesis
Die ersten primitiven Lebensformen
in den Urmeeren entstanden vor
ungefähr 3,5 Milliarden Jahren.
Wie dieser Prozess vor sich ging, ist
bis heute ungeklärt.
Hawking schreibt: Irgendwie fanden diese
Atome zu DNA-Molekülen zusammen.
DNA - Die berühmte Form der
Doppel-Helix, deren Entwicklung
stellt man sich in etwa so vor:
Zuerst gab es das Vorstadium – die
DNS. Dabei wurden die Gene zu
provisorischen Aufbewahrungsorten
für das, was sich bewährt hatte.
Erfahrung.
Erfahrung kann sich dank der relativ
getreuen Verdoppelung des Molekül-
fadens bei der Zellteilung über
tausende von Generationen anhäufen.
Und so schlossen sich die Zellen zu
immer komplexeren und
spezialisierteren Gebilden zusammen.
Die Zelle selbst stellt einen wichtigen
Schritt in der Entwicklung nach vorne
dar, weil sie Gene zusammenfasst und
schützt, die gut zusammenarbeiten.
Der nächste Entwicklungsschritt war
die DNA-Spirale. Auf Basis von
Aminosäure, Nukleinbasen...
Gemeinsam lebt, reproduziert sich
und stirbt nun eine ganze Kolonie
von Zelltypen. (der Aufbau
komplexer Organismen ist
vergleichbar mit einer riesigen
Stadt von Einzellern, die alle ihren
Platz, ihre Funktion und ihre
Spezifikation besitzen). Und
dann, der entwicklungspolitisch
entscheidende Schritt –
beschrieben und parodiert
in Lámour 1 – DER SEX.
Die genetische Variation in
Kombination mit natürlicher Auslese
generierte Millionen von Arten bis
hin zum Menschen,
(Neo-darwinistische Evolutionslehre)
der seit Jahrtausenden versucht, eine
Erklärung für seine Existenz und für
die Existenz des Kosmos zu finden.
Dazu gibt es noch einige interessante,
wenn auch unbewiesene Theorien:
Zum einen glauben verschiedene
Wissenschaftler daran, dass der Keim des
Lebens mittels Kometen auf unsere Erde
transportiert wurde.
Zum anderen halten es heutige Virologen
für denkbar, dass gewisse Virenarten in
der Lage sind, das Erbgut ihrer Wirte zu
beeinflussen und zu verändern. Eine seit
Millionen von Jahren wirksame
Mutationsbeschleunigung.
Und Gott sah, dass es gut war. Dann
sprach Gott: Lasset uns Menschen
machen, nach unserem Abbild, uns
ähnlich, sie sollen herrschen über …
Genesis
THEORIEN
Heute stehen in der Physik zwei
Theorien völlig unversöhnlich
nebeneinander: Die eine ist die
Quantentheorie, zuständig für die
Mikroskopische Struktur der Materie,
vom Eiweißmolekül bis runter zum
Elementarteilchen. Die andere ist
Einsteins Gravitationstheorie, welche
die Welt im Großen beschreibt – samt
dem Raum, den sie erfüllt, und der
Zeit, in der sie altert.
Die Vereinigung dieser beiden
Theorien wäre der heilige Gral
der Physik. (Stephan Hawking)
STATUS QUO: Zum heutigen Tage ist
die Physik in viele Forschungsgebiete
zerfallen, man ringt um bahnbrechende
neue Erkenntnisse und Theorien -
die neue Beobachtungen erklären
können ohne die fundamentalen
„Felsen in der Physikalischen-Brandung"
wie die Gravitations- oder Relativitäts-
theorie völlig über den Haufen zu werfen.
Denn diese beiden sind traditionelle,
große vereinheitlichte Theorien, deren
Erklärungen umfassend sind und nicht
nur partielle Gültigkeit besitzen.
Neue Erkenntnisse wie:
Die neue Vereinheitlichte Theorie,
die Supersymmetrie,
die String- und M-Theorie …
und wie sie alle heißen: Sie enthalten
kaum testbare Hypothesen.
Es sind, von der mathematischen
Ästhetik geleitete Extrapolationen
von bekannter - durch Beobachtungen
geprüfter Physik auf Spekulationen.
Die Hoffnung der Forscher, dass
daraus einmal richtige Theorie werde,
speist sich aus ihren Erfolgen in der
Vergangenheit.
So erkannte Isaak Newton die Kraft,
die einen Apfel vom Baum fallen
lässt, und die, welche den Mond an
die Erde kettet, als ein und dasselbe.
Newtons Theorie der Schwerkraft
war die 1. „Vereinheitlichte Theorie“.
Sie brachte zwei bis dahin als völlig
getrennt angesehene Phänomen-
bereiche unter einen einzigen
mathematischen Hut.
Isaak Newton, der trotz aller
wissenschaftlichen Aufklärung ein
gläubiger Mensch blieb, verglich
seinen, nach mechanischen Gesetzen
funktionierenden Kosmos mit einer
Uhr und gab Gott die Rolle des
Uhrmachers.
Die heutigen Jünger von Superstar
Newton allerdings, die „Naturalisten“
die ohne Gott und Schöpfung
auskommen und an ein rein
mechanisches Universum glauben,
stellen sich den Kosmos
(stark vereinfacht) als riesige,
expandierende Energieblase vor. Ein
sich aufblasender „Bubble“ - weshalb
die Galaxien mit wachsender
Geschwindigkeit auseinander driften.
Die Zeit selbst folgt der Krümmung
der Blase, deshalb gibt es keinen
Anfang und kein Ende, keine Genesis
und keinen Exodus ???
Hierbei dürfen wir der lieben
Gewohnheit, Fragen nach Ursprung
und Sinn zu stellen, nicht nachgeben.
Wie bei jedem Superstar tauchten auch
nach Newtons Tod unbewiesene Legenden
auf. Man behauptete, auf die Idee zur
Erforschung der Gravitationskräfte wäre
Newton verfallen, als ihm unter einem
Apfelbaum ein reifer Apfel auf den Kopf fiel.
Diese Geschichte wiederum stelle ein
Plagiat zum Mythos des „Baums der
Erkenntnis“ im Garten Eden dar. So findet
man also zwischen den Zeilen solcher
Märchen, eine klare Absage der Nachfolger
Newtons an einen Schöpfergott und die
Hinwendung zur wissenschaftlichen
Revolution.
Newtons legitimer Thronfolger,
Albert Einstein aktualisierte N.´s
Gravitationstheorie und erweiterte
sie ganz entscheidend zur
„Allgemeinen Relativitätstheorie“
Einer so revolutionären, stimmigen,
umfassenden Erklärung naturwissen-
schaftlicher Phänomene, die lange
Zeit Unumstößlich schien und auch
heute noch in beinahe allen
Bereichen für mathematische
Sicherheit sorgt. Aber nur beinahe.
Es wäre so schön gewesen – ohne die
Erkenntnisse aus der Quantenphysik.
In Königsberg im Jahre des Herrn 1783
erschien das Werk Immanuel Kants mit
dem Titel Prolegomena (Vorbemerkung)
zu einer jeden künftigen Metaphysik.
In dieser Schrift legt er jedem Forscher
nahe, bevor er neue Theorien über
physikalische Vorgänge aufstellt, erst
das Paradoxon aufzulösen das ein
knappes Jahrhundert zuvor
René Descartes postuliert hatte.
„Ich denke, also bin ich!“ Alles andere
ist in Zweifel zu ziehen. Als
Wissenschaftler muss ich daran zweifeln,
dass alles, was mir meine Sinnesorgane
vermitteln tatsächlich und zu Hundert
Prozent der Realität entspricht.
Die Wucht dieser Wahrheit trieb von da
an Philosophie und Physik auseinander.
Ähnliches widerfährt ihr jetzt mit der
Quantendynamik.
Emil
die Erde. Die Erde war wüst und leer,
Finsternis lag über der Urflut, und der
Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Genesis
Die ersten primitiven Lebensformen
in den Urmeeren entstanden vor
ungefähr 3,5 Milliarden Jahren.
Wie dieser Prozess vor sich ging, ist
bis heute ungeklärt.
Hawking schreibt: Irgendwie fanden diese
Atome zu DNA-Molekülen zusammen.
DNA - Die berühmte Form der
Doppel-Helix, deren Entwicklung
stellt man sich in etwa so vor:
Zuerst gab es das Vorstadium – die
DNS. Dabei wurden die Gene zu
provisorischen Aufbewahrungsorten
für das, was sich bewährt hatte.
Erfahrung.
Erfahrung kann sich dank der relativ
getreuen Verdoppelung des Molekül-
fadens bei der Zellteilung über
tausende von Generationen anhäufen.
Und so schlossen sich die Zellen zu
immer komplexeren und
spezialisierteren Gebilden zusammen.
Die Zelle selbst stellt einen wichtigen
Schritt in der Entwicklung nach vorne
dar, weil sie Gene zusammenfasst und
schützt, die gut zusammenarbeiten.
Der nächste Entwicklungsschritt war
die DNA-Spirale. Auf Basis von
Aminosäure, Nukleinbasen...
Gemeinsam lebt, reproduziert sich
und stirbt nun eine ganze Kolonie
von Zelltypen. (der Aufbau
komplexer Organismen ist
vergleichbar mit einer riesigen
Stadt von Einzellern, die alle ihren
Platz, ihre Funktion und ihre
Spezifikation besitzen). Und
dann, der entwicklungspolitisch
entscheidende Schritt –
beschrieben und parodiert
in Lámour 1 – DER SEX.
Die genetische Variation in
Kombination mit natürlicher Auslese
generierte Millionen von Arten bis
hin zum Menschen,
(Neo-darwinistische Evolutionslehre)
der seit Jahrtausenden versucht, eine
Erklärung für seine Existenz und für
die Existenz des Kosmos zu finden.
Dazu gibt es noch einige interessante,
wenn auch unbewiesene Theorien:
Zum einen glauben verschiedene
Wissenschaftler daran, dass der Keim des
Lebens mittels Kometen auf unsere Erde
transportiert wurde.
Zum anderen halten es heutige Virologen
für denkbar, dass gewisse Virenarten in
der Lage sind, das Erbgut ihrer Wirte zu
beeinflussen und zu verändern. Eine seit
Millionen von Jahren wirksame
Mutationsbeschleunigung.
Und Gott sah, dass es gut war. Dann
sprach Gott: Lasset uns Menschen
machen, nach unserem Abbild, uns
ähnlich, sie sollen herrschen über …
Genesis
THEORIEN
Heute stehen in der Physik zwei
Theorien völlig unversöhnlich
nebeneinander: Die eine ist die
Quantentheorie, zuständig für die
Mikroskopische Struktur der Materie,
vom Eiweißmolekül bis runter zum
Elementarteilchen. Die andere ist
Einsteins Gravitationstheorie, welche
die Welt im Großen beschreibt – samt
dem Raum, den sie erfüllt, und der
Zeit, in der sie altert.
Die Vereinigung dieser beiden
Theorien wäre der heilige Gral
der Physik. (Stephan Hawking)
STATUS QUO: Zum heutigen Tage ist
die Physik in viele Forschungsgebiete
zerfallen, man ringt um bahnbrechende
neue Erkenntnisse und Theorien -
die neue Beobachtungen erklären
können ohne die fundamentalen
„Felsen in der Physikalischen-Brandung"
wie die Gravitations- oder Relativitäts-
theorie völlig über den Haufen zu werfen.
Denn diese beiden sind traditionelle,
große vereinheitlichte Theorien, deren
Erklärungen umfassend sind und nicht
nur partielle Gültigkeit besitzen.
Neue Erkenntnisse wie:
Die neue Vereinheitlichte Theorie,
die Supersymmetrie,
die String- und M-Theorie …
und wie sie alle heißen: Sie enthalten
kaum testbare Hypothesen.
Es sind, von der mathematischen
Ästhetik geleitete Extrapolationen
von bekannter - durch Beobachtungen
geprüfter Physik auf Spekulationen.
Die Hoffnung der Forscher, dass
daraus einmal richtige Theorie werde,
speist sich aus ihren Erfolgen in der
Vergangenheit.
So erkannte Isaak Newton die Kraft,
die einen Apfel vom Baum fallen
lässt, und die, welche den Mond an
die Erde kettet, als ein und dasselbe.
Newtons Theorie der Schwerkraft
war die 1. „Vereinheitlichte Theorie“.
Sie brachte zwei bis dahin als völlig
getrennt angesehene Phänomen-
bereiche unter einen einzigen
mathematischen Hut.
Isaak Newton, der trotz aller
wissenschaftlichen Aufklärung ein
gläubiger Mensch blieb, verglich
seinen, nach mechanischen Gesetzen
funktionierenden Kosmos mit einer
Uhr und gab Gott die Rolle des
Uhrmachers.
Die heutigen Jünger von Superstar
Newton allerdings, die „Naturalisten“
die ohne Gott und Schöpfung
auskommen und an ein rein
mechanisches Universum glauben,
stellen sich den Kosmos
(stark vereinfacht) als riesige,
expandierende Energieblase vor. Ein
sich aufblasender „Bubble“ - weshalb
die Galaxien mit wachsender
Geschwindigkeit auseinander driften.
Die Zeit selbst folgt der Krümmung
der Blase, deshalb gibt es keinen
Anfang und kein Ende, keine Genesis
und keinen Exodus ???
Hierbei dürfen wir der lieben
Gewohnheit, Fragen nach Ursprung
und Sinn zu stellen, nicht nachgeben.
Wie bei jedem Superstar tauchten auch
nach Newtons Tod unbewiesene Legenden
auf. Man behauptete, auf die Idee zur
Erforschung der Gravitationskräfte wäre
Newton verfallen, als ihm unter einem
Apfelbaum ein reifer Apfel auf den Kopf fiel.
Diese Geschichte wiederum stelle ein
Plagiat zum Mythos des „Baums der
Erkenntnis“ im Garten Eden dar. So findet
man also zwischen den Zeilen solcher
Märchen, eine klare Absage der Nachfolger
Newtons an einen Schöpfergott und die
Hinwendung zur wissenschaftlichen
Revolution.
Newtons legitimer Thronfolger,
Albert Einstein aktualisierte N.´s
Gravitationstheorie und erweiterte
sie ganz entscheidend zur
„Allgemeinen Relativitätstheorie“
Einer so revolutionären, stimmigen,
umfassenden Erklärung naturwissen-
schaftlicher Phänomene, die lange
Zeit Unumstößlich schien und auch
heute noch in beinahe allen
Bereichen für mathematische
Sicherheit sorgt. Aber nur beinahe.
Es wäre so schön gewesen – ohne die
Erkenntnisse aus der Quantenphysik.
In Königsberg im Jahre des Herrn 1783
erschien das Werk Immanuel Kants mit
dem Titel Prolegomena (Vorbemerkung)
zu einer jeden künftigen Metaphysik.
In dieser Schrift legt er jedem Forscher
nahe, bevor er neue Theorien über
physikalische Vorgänge aufstellt, erst
das Paradoxon aufzulösen das ein
knappes Jahrhundert zuvor
René Descartes postuliert hatte.
„Ich denke, also bin ich!“ Alles andere
ist in Zweifel zu ziehen. Als
Wissenschaftler muss ich daran zweifeln,
dass alles, was mir meine Sinnesorgane
vermitteln tatsächlich und zu Hundert
Prozent der Realität entspricht.
Die Wucht dieser Wahrheit trieb von da
an Philosophie und Physik auseinander.
Ähnliches widerfährt ihr jetzt mit der
Quantendynamik.
Emil
