Gott und die welt
Teil IX
Noch ein Zitat von D. D. Hoffman
Ein erstaunlicher Erfolg der Wissenschaft
ist die Entdeckung von dunkler Energie
und dunkler Materie, die zusammen
ungefähr 96% der gesamten Energie
und Materie in unserem Universum
ausmachen. Die Materie und Energie,
die wir wahrnehmen können, stellt
lediglich 4% der Gesamtmenge dar.
Die Spitze des Eisbergs. Wir verfügen
gegenwärtig über keine Mittel, um
irgendetwas über die Eigenschaften
dieser dunklen Energie und Materie
herauszufinden. Wir können ihre
Existenz lediglich postulieren, weil
ohne sie, das Verhalten der 4%, die
wir sehen und messen können,
keinen Sinn machen würde.
JETZT REICHTS ABER!
Das ist die Bankrotterklärung der
Metaphysik. Gibt es denn gar nichts,
was wir mit Sicherheit wissen?
Und kommt mir jetzt ja nicht mit
dem Lieblingszitat des Sokrates:
„Ich weiß, dass ich nichts weiß!“
Es gibt nur drei mögliche Erklärungen:
1 Entweder wurde das Universum von
einem Schöpfer speziell für uns
entworfen. „Anthropisches Prinzip“
2 Oder es gibt eine große Anzahl von
Universen (Multiversum-Theorie), jedes
mit unterschiedlichen Werten der
fundamentalen kosmischen Konstanten.
3 Quanten-Holismus - wir selbst
kreieren unsere subjektive Realität.
Und/oder - das Universum, wie wir es
zu kennen glauben, mit den Natur-
gesetzen die wir zu erforschen die
Ehre hatten – ist nur eine mentale
Repräsentation. (nach Lockwood)
Zu 1 - Erinnert mich dieses
„Anthropische Prinzip“ - diese extreme
Unwahrscheinlichkeit - nicht ein
wenig an den Satz von Vince Ebert
über den menschlichen Körper:
„Damit es uns gibt, müssen sich Trillionen
von Atomen auf eine ganz spezifische,
hochkomplizierte Art und Weise
zusammensetzen. Und das ist extrem
bemerkenswert, weil Atome normalerweise
genau das Gegenteil tun“.
Könnte Variante 1 auch ohne Schöpfer
auskommen? Warum soll, was für den
menschlichen Körper gilt nicht auch für
das ganze Universum Gültigkeit
besitzen? STRUKTUR
Zu 3 - Was kann der Holismus zu
einer Erklärung beitragen?
Ein Universum, das eher einem
Organismus gleicht als einer
Maschine; das sich in einem ständig
fortlaufenden Prozess mit Hilfe von
inneren Strukturen, Synergien und
Gesetzen (die, ähnlich wie bei unserer
DNA in jeder holistischen Ganzheit
vorhanden sind ) selbst organisiert,
aufbaut, erweitert und spezialisiert.
Im Holismus ist die Welt und auch
die Galaxis selbst, aus physikalischer
Sicht, letztlich als Ganzheit zu
betrachten. (Das allein kann auch den
Nichtlokalen Effekt der
Teilchen-Verschränkung erklären)
Zur holistischen Sichtweise gehören
auch die kosmischen Prinzipien von
Chaos und Ordnung.
Zum Chaos gehört alles was die
Natur auszeichnet:
Vielfalt, Individualität, Variation,
Einzigartigkeit. Das Chaos ist der
Schöpfungsprozess, das Kreative,
oder Zufällige.
Die Ordnung ist die Kraft der Norm
und der Vereinigung. Sie wirkt unter
den unzähligen Varianten des Chaos
fort und formatiert sie nach ihren
Regeln. Sie räumt sozusagen hinter
dem Chaos und seinen Exzessen auf;
lässt alles überflüssige ausdörren;
stärkt dagegen das Bewährte und
erhebt es zu neuer Konstante.
Chaos und Ordnung sind natürlich
auch Triebfeder der Evolution,
Ausdrucksgrundlage aller Künste
und auch für wissenschaftliche
Gesetze und ihre von Fall zu Fall
verschiedenen Manifestationen
charakteristisch.
Für das Chaos steht der Zufall,
beispielsweise die Zustände von
Elementarteilchen.
(Siehe auch Doppelspalt-Experiment)
Die Ordnung wird repräsentiert
von der Statistik und der
Mathematik, die uns präzise
Voraussagen, Berechnungen der
Quantenmechanik ermöglicht.
(Zum Beispiel: Die berühmte Halbwertzeit)
Ich rekapituliere:
All die wissenschaftlichen Erfolge
welche auf empirische Forschung
und Beobachtung basieren, müssen
skeptisch betrachtet werden. Einzig
die Mathematik, so scheint es, kann
als Blindenstock zur Orientierung in
der Schöpfung dienen.
Die reale Qualität
unserer Wahrnehmungen ist gelinde
gesagt - umstritten und keineswegs
gesichert. Die Gründe dafür sind uns
nicht bekannt. Es könnte sein, dass
die irdische Genesis darauf
verzichtet hat, uns mehr Einblick in
die Gesamtschöpfung zu gewähren,
weil es für unser Überleben nicht
von Vorteil war (oder ist?).
EVOLUTIONÄRE RATIONALIZÄT
Aber dafür sind wir als Spezies
ungeheuer kreativ im Hinblick auf
die Gestaltung mentaler
Repräsentationen …
Eine objektive Sicht auf eine
kosmische Realität, wenn es
überhaupt eine allgemeingültige
objektive Sicht darauf gibt, oder
geben kann, ist uns nicht möglich.
Unsere Welt, unsere Realität ist
Fiktion, das ist die Wahrheit.
Wir leben in unserer eigenen
Vorstellungswelt, aber die kollektive
Kraft zur Realitätsschöpfung ist so
stark, dass sie, -
(ähnlich wie Einstein in seiner
Gravitations-Theorie postuliert hat,
nämlich dass von massereichen
Sternen und Planeten das Raum-Zeit-
Gefüge verformt wird)
- eine Wirklichkeit generiert, die
zumindest für uns, die wir darin leben
Bestand und Substanz hat.
Wir formen ein Ganzes, das mehr ist
als die Summe seiner Teile.
Deshalb ist der Mensch zugleich
Träumer und Traum; Täter und Opfer;
Schöpfer und Geschöpf.
Ich hoffe, dass ich nun mein Ziel
erreicht-, und alle Klarheiten restlos
beseitigt habe. Gewissheit gibt es für
uns nicht. Doch für Dich, verehrter
Leser und auch für mich, ist es
letztlich völlig unerheblich wie die
Welt funktioniert – denn
offensichtlich funktioniert sie
ganz fabelhaft.
Ich wollte in dieser Abhandlung nur
darauf hinweisen, dass all diese
spektakulären wissenschaftlichen
Erkenntnisse eigentlich nur aus
„Schall & Rauch“ bestehen und nicht
das wahre Wesen des Kosmos
abzubilden imstande sind.
Es sind ebensolche irreführenden,
inter-subjektiven Kreationen, wie
unsere Wahrnehmungen. Eine Art
synthetische, selbstherrliche,
forschungsgeistliche
Selbstbefriedigung der Menschheit.
Eine winzige Luftblase kollektiver
Subjektivität im Ozean des
Unbekannten (96% dunkle Materie).
Ein Bubble selbstgeschaffener
Naturgesetze auf dem Rücken einer
riesigen Schildkröte.
Fortsetzung folgt
Emil
Ein erstaunlicher Erfolg der Wissenschaft
ist die Entdeckung von dunkler Energie
und dunkler Materie, die zusammen
ungefähr 96% der gesamten Energie
und Materie in unserem Universum
ausmachen. Die Materie und Energie,
die wir wahrnehmen können, stellt
lediglich 4% der Gesamtmenge dar.
Die Spitze des Eisbergs. Wir verfügen
gegenwärtig über keine Mittel, um
irgendetwas über die Eigenschaften
dieser dunklen Energie und Materie
herauszufinden. Wir können ihre
Existenz lediglich postulieren, weil
ohne sie, das Verhalten der 4%, die
wir sehen und messen können,
keinen Sinn machen würde.
JETZT REICHTS ABER!
Das ist die Bankrotterklärung der
Metaphysik. Gibt es denn gar nichts,
was wir mit Sicherheit wissen?
Und kommt mir jetzt ja nicht mit
dem Lieblingszitat des Sokrates:
„Ich weiß, dass ich nichts weiß!“
Es gibt nur drei mögliche Erklärungen:
1 Entweder wurde das Universum von
einem Schöpfer speziell für uns
entworfen. „Anthropisches Prinzip“
2 Oder es gibt eine große Anzahl von
Universen (Multiversum-Theorie), jedes
mit unterschiedlichen Werten der
fundamentalen kosmischen Konstanten.
3 Quanten-Holismus - wir selbst
kreieren unsere subjektive Realität.
Und/oder - das Universum, wie wir es
zu kennen glauben, mit den Natur-
gesetzen die wir zu erforschen die
Ehre hatten – ist nur eine mentale
Repräsentation. (nach Lockwood)
Zu 1 - Erinnert mich dieses
„Anthropische Prinzip“ - diese extreme
Unwahrscheinlichkeit - nicht ein
wenig an den Satz von Vince Ebert
über den menschlichen Körper:
„Damit es uns gibt, müssen sich Trillionen
von Atomen auf eine ganz spezifische,
hochkomplizierte Art und Weise
zusammensetzen. Und das ist extrem
bemerkenswert, weil Atome normalerweise
genau das Gegenteil tun“.
Könnte Variante 1 auch ohne Schöpfer
auskommen? Warum soll, was für den
menschlichen Körper gilt nicht auch für
das ganze Universum Gültigkeit
besitzen? STRUKTUR
Zu 3 - Was kann der Holismus zu
einer Erklärung beitragen?
Ein Universum, das eher einem
Organismus gleicht als einer
Maschine; das sich in einem ständig
fortlaufenden Prozess mit Hilfe von
inneren Strukturen, Synergien und
Gesetzen (die, ähnlich wie bei unserer
DNA in jeder holistischen Ganzheit
vorhanden sind ) selbst organisiert,
aufbaut, erweitert und spezialisiert.
Im Holismus ist die Welt und auch
die Galaxis selbst, aus physikalischer
Sicht, letztlich als Ganzheit zu
betrachten. (Das allein kann auch den
Nichtlokalen Effekt der
Teilchen-Verschränkung erklären)
Zur holistischen Sichtweise gehören
auch die kosmischen Prinzipien von
Chaos und Ordnung.
Zum Chaos gehört alles was die
Natur auszeichnet:
Vielfalt, Individualität, Variation,
Einzigartigkeit. Das Chaos ist der
Schöpfungsprozess, das Kreative,
oder Zufällige.
Die Ordnung ist die Kraft der Norm
und der Vereinigung. Sie wirkt unter
den unzähligen Varianten des Chaos
fort und formatiert sie nach ihren
Regeln. Sie räumt sozusagen hinter
dem Chaos und seinen Exzessen auf;
lässt alles überflüssige ausdörren;
stärkt dagegen das Bewährte und
erhebt es zu neuer Konstante.
Chaos und Ordnung sind natürlich
auch Triebfeder der Evolution,
Ausdrucksgrundlage aller Künste
und auch für wissenschaftliche
Gesetze und ihre von Fall zu Fall
verschiedenen Manifestationen
charakteristisch.
Für das Chaos steht der Zufall,
beispielsweise die Zustände von
Elementarteilchen.
(Siehe auch Doppelspalt-Experiment)
Die Ordnung wird repräsentiert
von der Statistik und der
Mathematik, die uns präzise
Voraussagen, Berechnungen der
Quantenmechanik ermöglicht.
(Zum Beispiel: Die berühmte Halbwertzeit)
Ich rekapituliere:
All die wissenschaftlichen Erfolge
welche auf empirische Forschung
und Beobachtung basieren, müssen
skeptisch betrachtet werden. Einzig
die Mathematik, so scheint es, kann
als Blindenstock zur Orientierung in
der Schöpfung dienen.
Die reale Qualität
unserer Wahrnehmungen ist gelinde
gesagt - umstritten und keineswegs
gesichert. Die Gründe dafür sind uns
nicht bekannt. Es könnte sein, dass
die irdische Genesis darauf
verzichtet hat, uns mehr Einblick in
die Gesamtschöpfung zu gewähren,
weil es für unser Überleben nicht
von Vorteil war (oder ist?).
EVOLUTIONÄRE RATIONALIZÄT
Aber dafür sind wir als Spezies
ungeheuer kreativ im Hinblick auf
die Gestaltung mentaler
Repräsentationen …
Eine objektive Sicht auf eine
kosmische Realität, wenn es
überhaupt eine allgemeingültige
objektive Sicht darauf gibt, oder
geben kann, ist uns nicht möglich.
Unsere Welt, unsere Realität ist
Fiktion, das ist die Wahrheit.
Wir leben in unserer eigenen
Vorstellungswelt, aber die kollektive
Kraft zur Realitätsschöpfung ist so
stark, dass sie, -
(ähnlich wie Einstein in seiner
Gravitations-Theorie postuliert hat,
nämlich dass von massereichen
Sternen und Planeten das Raum-Zeit-
Gefüge verformt wird)
- eine Wirklichkeit generiert, die
zumindest für uns, die wir darin leben
Bestand und Substanz hat.
Wir formen ein Ganzes, das mehr ist
als die Summe seiner Teile.
Deshalb ist der Mensch zugleich
Träumer und Traum; Täter und Opfer;
Schöpfer und Geschöpf.
Ich hoffe, dass ich nun mein Ziel
erreicht-, und alle Klarheiten restlos
beseitigt habe. Gewissheit gibt es für
uns nicht. Doch für Dich, verehrter
Leser und auch für mich, ist es
letztlich völlig unerheblich wie die
Welt funktioniert – denn
offensichtlich funktioniert sie
ganz fabelhaft.
Ich wollte in dieser Abhandlung nur
darauf hinweisen, dass all diese
spektakulären wissenschaftlichen
Erkenntnisse eigentlich nur aus
„Schall & Rauch“ bestehen und nicht
das wahre Wesen des Kosmos
abzubilden imstande sind.
Es sind ebensolche irreführenden,
inter-subjektiven Kreationen, wie
unsere Wahrnehmungen. Eine Art
synthetische, selbstherrliche,
forschungsgeistliche
Selbstbefriedigung der Menschheit.
Eine winzige Luftblase kollektiver
Subjektivität im Ozean des
Unbekannten (96% dunkle Materie).
Ein Bubble selbstgeschaffener
Naturgesetze auf dem Rücken einer
riesigen Schildkröte.
Fortsetzung folgt
Emil
