WEGGEFÄHRTEN V
Coming-of-age
oder :
Pubertierisches muss nicht immer
mit rationaler Gehirntätigkeit in
Beziehung stehen.
Michael Forstner, der zu dieser Zeit
unser Methusalem war, und schon
im stolzen Alter von 16 Jahren stand
- besaß ein Solex-Mofa (unter uns
Bus- und Radfahrer ein heiß begehrtes
Objekt selbstbestimmter Fortbewegung)
und ein eigenes kleines Appartement.
Bei ihm hörten wir jetzt oft unsere
Favorit-Music-LP`s:
Led Zeppelin, Iron Butterfly, Styx,
Deep Purple, Jethro Tull,
Emerson, Lake & Palmer um nur
einige zu nennen. Hin und wieder
rauchten wir bei diesen Treffen
auch mal einen Joint zusammen
und jetzt, in Verbindung mit Musik
bemerkte ich schon etwas von der
Wirkung. Mein vollkommen ruhiger,
entspannter Geist genoss die Klänge
viel intensiver. Das gleiche galt auch
für den Sex. Mit der richtigen Menge
(keinesfalls zuviel) Dope im Kortex,
war es noch viel schöner.
Auch in der Konversation mit den
anderen war unheimlich viel Freude
und Spaß. Wir lachten dauernd,
waren relaxed und enthemmt,
fanden alles ultra komisch.
Eines Tages kam Harald mit einem
Fließblatt mit gleichmäßig
aufgetröpfelten runden Flecken das
er uns unter die Nasen hielt und
tönte: „Jungs, das ist reines LSD.
Jeder dieser Tropfen ist ein Trip und
zur Feier des Tages habe ich zwei
davon für uns reserviert. Ich nehme
einen Halben, ihr könnt aber auch nur
ein Viertel nehmen, ihr werdet
trotzdem noch genug spüren“!
Genau das tat ich und es war echt
wie der Ausflug in eine andere Welt.
Veränderte Wahrnehmung von
Farben und Geräuschen, das Gefühl
sich ein Stück aus sich selbst zurück-
gezogen zu haben, während der
Körper auf automatische Steuerung
läuft. Seltsame Einfälle und spontane
Überzeugungen. Metallischer
Geschmack im Mund.
Ungewöhnliche Sensibilität für
Sinneseindrücke. Jedenfalls eine ganz
eigene Erfahrung mit sich selbst.
Aber eines wurde mir bei diesem
Ausflug klar, ich würde niemals von
diesem Zeug eine höhere Dosis
schlucken.
Wenn das, was ich hierbei erlebt
hatte, der Wirkung nur 25% des
„normalen“ Trips entsprach,
dann möchte ich niemals die
Erfahrung von 100% machen.
To much! Dabei würde ich
sicher die Kontrolle über die
Situationen und über mich selbst
verlieren.
Diese wichtige Erkenntnis galt nun
auch für andere Rauschmittel und
entwickelte sich zu meinem Credo.
Eine Devise die mich positiv
von vielen meiner Freunden und
Bekannten unterschied.
Willenskraft, eine wichtige
Ressource. „Leute – ihr wisst ich
geh wahnsinnig gern ins Kino.
Aber einmal die Woche reicht und
nicht dreimal am Tag. Und genauso
halte ich das auch mit den Drogen.
Es muss was Besonderes bleiben!“
Das war einer der Rechtfertigungs
-Vorträge mit welchen ich –
Jahre später – meine Haltung
verteidigen musste, gegenüber
Freunden und Musikern.
(Einige davon sind später auch auf der
Strecke geblieben).
Zurück zur Handlung:
Da gab es noch Einen, der relativ
spät erst von einer anderen Schule in
unsere Klassengemeinschaft kam.
Aber kein Schüler sondern ein
(relativ) junger Lehrer, Norbert Kirsch.
Er unterrichtete uns in Deutsch und
Geographie. Er war Homosexuell,
hatte vermutlich deshalb die Lehr-
einrichtung wechseln müssen. In den
70-er Jahren gab es gegenüber
„Queer-People“ keine Toleranz.
Unsere Lieblingsband kam nach
München und gab ein Konzert im
Circus Krone Bau.
„Emerson, Lake & Palmer“.
Ausverkauft ! Mist !
Wir gehen trotzdem hin.
Wir stehen also draußen und warten
a) - auf ein paar Fetzen Musik, die
sich aus der Halle stehlen oder
b) - auf ein Wunder, oder dass
c) – vielleicht
(was es damals tatsächlich noch gab)
die Ordner kurz vor Konzertende
die hartnäckig ausharrenden Fans
noch reinlassen - kostenneutral.
Und siehe da, unser Optimismus war
berechtigt, wir bekamen es mit
Möglichkeit b) zu tun.
Es strömten immer mehr EL&P-Fans
zusammen und sowohl die lausigen
Barrikaden, als auch das immer
unsicherer werdende Verhalten der
Ordner ließen die Hürden zwischen
uns und unserem Ziel immer
lächerlicher erscheinen.
Etwa 400 Fans und wir vier drückten
und wurden von den Nachfolgenden
gedrückt, setzten über die hüfthohen
Absperrungen, rissen sie um und
sahen sich etwa 30 Ordnern mit zwei
Wasserwerfern gegenüber.
Wir vier waren zwei Minuten später
zwar tropfnass, aber vor der Bühne.
Bei dieser Aktion erlangte ich unter
uns Vieren den Heldenstatus und
wurde selbst an unserer Schule zur
Legende - denn auch ein halbes
Jahr später erzählte man immer noch
haarklein, wie ich einen auf mich
einstürmenden Ordner mit einem
Judowurf hinter mich katapultierte,
mich abrollte, aufstand und weiter
rannte als wäre nichts gewesen.
Diese Sache war tatsächlich ohne
mein bewusstes Zutun abgelaufen.
Der Automatismus dieser Reaktion
hatte mich selbst überrascht. Vier
Jahre Training waren eben nicht
spurlos an mir vorbeigegangen.
Jetzt endlich befanden wir uns in der
aufgeputschten Menschenmenge von
Gleichgesinnten. Der Sound blies
uns die Ohren weg. Von jeder
zweiten Bank stieg der bekannte,
süßliche Geruch auf und siehe da,
mitten unter den Giftlern saß,
mit einem außerordentlich ordentlich
gedrehten Joint in der unteren
Gesichtshälfte unser Deutsch-Geo-
Lehrer Kirsch.
Die Wiedersehensfreude war nur
unsererseits, aber immerhin bot er
uns (nach der Schrecksekunde) seine
„Friedenspfeife“ an und so trennten
wir uns in bestem Einvernehmen.
Von da an hatten wir vier einen
dicken Bonus bei ihm und keinerlei
Notenschwächen mehr in seinen
Fächern.
Trotzdem, mein schulischer Ehrgeiz
erschöpfte sich in rowdy-mäßiger
Prestigepflege und der Ablehnung
pädagogischer Autoritäten.
In meinem pubertierenden Gehirn
rangierte die Wichtigkeit der Schul-
ausbildung ganz weit hinten und war
dazu noch unbequem. Ich wollte
Musik machen; Mädchen anbaggern;
Schach spielen; Shit rauchen; lesen…
Täglich 5 Seiten Schulbücher lesen
= furchtbar, 100 Seiten Sience-fiktion
oder andere Lektüre meiner Wahl
= ganz normal.
Beim Absitzen der Höchststrafe für
diverse Vergehen,
- eines Direktorats-Arrestes
roch es plötzlich nach Benzin im
ganzen Raum. Der Direktorats-
häftling, also ich, spielte mit einem
Sturmfeuerzeug herum – was wohl
zu Beunruhigung führte. Anstatt
devotes Verhalten zu zeigen kehrte
ich Trotz und Widerstand hervor.
Ergebnis: Sofortige Suspendierung.
Ich wurde der Schule verwiesen und
kurz vor den Sommerferien vom
Unterricht ausgeschlossen.
Ende meiner Bildungslaufbahn.
„Scool´s out for ever!“
Schrie mir Alice Cooper ins Ohr.
Das bis dato größte Abenteuer erlebte
ich anschließend zusammen mit
Harald in den Sommerferien.
Anstatt mich um eine Lehrstelle zu
bemühen, bereiste ich mit ihm das
schöne Lindau am Bodensee.
Harald hatte Wochen vorher schon
erzählt, dass dort so eine Art
„German-Woodstock“
geplant sei und etliche namhafte
Bands dort auftreten würden.
Ein verlängertes Wochenende
kündigte ich meinen Eltern an.
Hin- und Rückfahrt mit der Bahn
und Übernachtung in der
Jugendherberge.
Das Event erwies sich zwar als eine
eher müde Veranstaltung mit zwei
Rockbands, einer Country & Western
Combo und ein paar Jazzern.
Aber diese Explosion an
Lebensgefühl, nur mit meinem
Best-friend allein in Lindau, im
Alter von 15 Jahren. Grandios!
Unbeschreiblich!
Wir ernährten uns 10 Tage lang von
Cola, Pommes mit Ketschup,
Zigaretten und Dope. Wir machten
unheimlich Eindruck bei der in
Lindau einheimischen Mädchen-
population, waren total cool und echt
gefragt. Wir übernachteten natürlich
nicht in der Jugendherberge (uncool)
sondern wo es uns gerade passte. Bei
einem der Mädchen oder auf irgend
einer Rasenfläche in Lindau. Es war
Sommer, es regnete nicht und für den
Rest genügten unsere Schlafsäcke.
Völlig auf dem Zahnfleisch kam ich
per Autostop (weil ich das Geld für die
Rückfahrt per Bahn anderweitig verbraucht
hatte) mit einer Woche Verspätung
(ich hatte mehrfach daheim angerufen)
wieder zuhause an.
Papa wos not amused: -
„Wir haben schon eine Lehrstelle
für dich ausgesucht!“
Emil
oder :
Pubertierisches muss nicht immer
mit rationaler Gehirntätigkeit in
Beziehung stehen.
Michael Forstner, der zu dieser Zeit
unser Methusalem war, und schon
im stolzen Alter von 16 Jahren stand
- besaß ein Solex-Mofa (unter uns
Bus- und Radfahrer ein heiß begehrtes
Objekt selbstbestimmter Fortbewegung)
und ein eigenes kleines Appartement.
Bei ihm hörten wir jetzt oft unsere
Favorit-Music-LP`s:
Led Zeppelin, Iron Butterfly, Styx,
Deep Purple, Jethro Tull,
Emerson, Lake & Palmer um nur
einige zu nennen. Hin und wieder
rauchten wir bei diesen Treffen
auch mal einen Joint zusammen
und jetzt, in Verbindung mit Musik
bemerkte ich schon etwas von der
Wirkung. Mein vollkommen ruhiger,
entspannter Geist genoss die Klänge
viel intensiver. Das gleiche galt auch
für den Sex. Mit der richtigen Menge
(keinesfalls zuviel) Dope im Kortex,
war es noch viel schöner.
Auch in der Konversation mit den
anderen war unheimlich viel Freude
und Spaß. Wir lachten dauernd,
waren relaxed und enthemmt,
fanden alles ultra komisch.
Eines Tages kam Harald mit einem
Fließblatt mit gleichmäßig
aufgetröpfelten runden Flecken das
er uns unter die Nasen hielt und
tönte: „Jungs, das ist reines LSD.
Jeder dieser Tropfen ist ein Trip und
zur Feier des Tages habe ich zwei
davon für uns reserviert. Ich nehme
einen Halben, ihr könnt aber auch nur
ein Viertel nehmen, ihr werdet
trotzdem noch genug spüren“!
Genau das tat ich und es war echt
wie der Ausflug in eine andere Welt.
Veränderte Wahrnehmung von
Farben und Geräuschen, das Gefühl
sich ein Stück aus sich selbst zurück-
gezogen zu haben, während der
Körper auf automatische Steuerung
läuft. Seltsame Einfälle und spontane
Überzeugungen. Metallischer
Geschmack im Mund.
Ungewöhnliche Sensibilität für
Sinneseindrücke. Jedenfalls eine ganz
eigene Erfahrung mit sich selbst.
Aber eines wurde mir bei diesem
Ausflug klar, ich würde niemals von
diesem Zeug eine höhere Dosis
schlucken.
Wenn das, was ich hierbei erlebt
hatte, der Wirkung nur 25% des
„normalen“ Trips entsprach,
dann möchte ich niemals die
Erfahrung von 100% machen.
To much! Dabei würde ich
sicher die Kontrolle über die
Situationen und über mich selbst
verlieren.
Diese wichtige Erkenntnis galt nun
auch für andere Rauschmittel und
entwickelte sich zu meinem Credo.
Eine Devise die mich positiv
von vielen meiner Freunden und
Bekannten unterschied.
Willenskraft, eine wichtige
Ressource. „Leute – ihr wisst ich
geh wahnsinnig gern ins Kino.
Aber einmal die Woche reicht und
nicht dreimal am Tag. Und genauso
halte ich das auch mit den Drogen.
Es muss was Besonderes bleiben!“
Das war einer der Rechtfertigungs
-Vorträge mit welchen ich –
Jahre später – meine Haltung
verteidigen musste, gegenüber
Freunden und Musikern.
(Einige davon sind später auch auf der
Strecke geblieben).
Zurück zur Handlung:
Da gab es noch Einen, der relativ
spät erst von einer anderen Schule in
unsere Klassengemeinschaft kam.
Aber kein Schüler sondern ein
(relativ) junger Lehrer, Norbert Kirsch.
Er unterrichtete uns in Deutsch und
Geographie. Er war Homosexuell,
hatte vermutlich deshalb die Lehr-
einrichtung wechseln müssen. In den
70-er Jahren gab es gegenüber
„Queer-People“ keine Toleranz.
Unsere Lieblingsband kam nach
München und gab ein Konzert im
Circus Krone Bau.
„Emerson, Lake & Palmer“.
Ausverkauft ! Mist !
Wir gehen trotzdem hin.
Wir stehen also draußen und warten
a) - auf ein paar Fetzen Musik, die
sich aus der Halle stehlen oder
b) - auf ein Wunder, oder dass
c) – vielleicht
(was es damals tatsächlich noch gab)
die Ordner kurz vor Konzertende
die hartnäckig ausharrenden Fans
noch reinlassen - kostenneutral.
Und siehe da, unser Optimismus war
berechtigt, wir bekamen es mit
Möglichkeit b) zu tun.
Es strömten immer mehr EL&P-Fans
zusammen und sowohl die lausigen
Barrikaden, als auch das immer
unsicherer werdende Verhalten der
Ordner ließen die Hürden zwischen
uns und unserem Ziel immer
lächerlicher erscheinen.
Etwa 400 Fans und wir vier drückten
und wurden von den Nachfolgenden
gedrückt, setzten über die hüfthohen
Absperrungen, rissen sie um und
sahen sich etwa 30 Ordnern mit zwei
Wasserwerfern gegenüber.
Wir vier waren zwei Minuten später
zwar tropfnass, aber vor der Bühne.
Bei dieser Aktion erlangte ich unter
uns Vieren den Heldenstatus und
wurde selbst an unserer Schule zur
Legende - denn auch ein halbes
Jahr später erzählte man immer noch
haarklein, wie ich einen auf mich
einstürmenden Ordner mit einem
Judowurf hinter mich katapultierte,
mich abrollte, aufstand und weiter
rannte als wäre nichts gewesen.
Diese Sache war tatsächlich ohne
mein bewusstes Zutun abgelaufen.
Der Automatismus dieser Reaktion
hatte mich selbst überrascht. Vier
Jahre Training waren eben nicht
spurlos an mir vorbeigegangen.
Jetzt endlich befanden wir uns in der
aufgeputschten Menschenmenge von
Gleichgesinnten. Der Sound blies
uns die Ohren weg. Von jeder
zweiten Bank stieg der bekannte,
süßliche Geruch auf und siehe da,
mitten unter den Giftlern saß,
mit einem außerordentlich ordentlich
gedrehten Joint in der unteren
Gesichtshälfte unser Deutsch-Geo-
Lehrer Kirsch.
Die Wiedersehensfreude war nur
unsererseits, aber immerhin bot er
uns (nach der Schrecksekunde) seine
„Friedenspfeife“ an und so trennten
wir uns in bestem Einvernehmen.
Von da an hatten wir vier einen
dicken Bonus bei ihm und keinerlei
Notenschwächen mehr in seinen
Fächern.
Trotzdem, mein schulischer Ehrgeiz
erschöpfte sich in rowdy-mäßiger
Prestigepflege und der Ablehnung
pädagogischer Autoritäten.
In meinem pubertierenden Gehirn
rangierte die Wichtigkeit der Schul-
ausbildung ganz weit hinten und war
dazu noch unbequem. Ich wollte
Musik machen; Mädchen anbaggern;
Schach spielen; Shit rauchen; lesen…
Täglich 5 Seiten Schulbücher lesen
= furchtbar, 100 Seiten Sience-fiktion
oder andere Lektüre meiner Wahl
= ganz normal.
Beim Absitzen der Höchststrafe für
diverse Vergehen,
- eines Direktorats-Arrestes
roch es plötzlich nach Benzin im
ganzen Raum. Der Direktorats-
häftling, also ich, spielte mit einem
Sturmfeuerzeug herum – was wohl
zu Beunruhigung führte. Anstatt
devotes Verhalten zu zeigen kehrte
ich Trotz und Widerstand hervor.
Ergebnis: Sofortige Suspendierung.
Ich wurde der Schule verwiesen und
kurz vor den Sommerferien vom
Unterricht ausgeschlossen.
Ende meiner Bildungslaufbahn.
„Scool´s out for ever!“
Schrie mir Alice Cooper ins Ohr.
Das bis dato größte Abenteuer erlebte
ich anschließend zusammen mit
Harald in den Sommerferien.
Anstatt mich um eine Lehrstelle zu
bemühen, bereiste ich mit ihm das
schöne Lindau am Bodensee.
Harald hatte Wochen vorher schon
erzählt, dass dort so eine Art
„German-Woodstock“
geplant sei und etliche namhafte
Bands dort auftreten würden.
Ein verlängertes Wochenende
kündigte ich meinen Eltern an.
Hin- und Rückfahrt mit der Bahn
und Übernachtung in der
Jugendherberge.
Das Event erwies sich zwar als eine
eher müde Veranstaltung mit zwei
Rockbands, einer Country & Western
Combo und ein paar Jazzern.
Aber diese Explosion an
Lebensgefühl, nur mit meinem
Best-friend allein in Lindau, im
Alter von 15 Jahren. Grandios!
Unbeschreiblich!
Wir ernährten uns 10 Tage lang von
Cola, Pommes mit Ketschup,
Zigaretten und Dope. Wir machten
unheimlich Eindruck bei der in
Lindau einheimischen Mädchen-
population, waren total cool und echt
gefragt. Wir übernachteten natürlich
nicht in der Jugendherberge (uncool)
sondern wo es uns gerade passte. Bei
einem der Mädchen oder auf irgend
einer Rasenfläche in Lindau. Es war
Sommer, es regnete nicht und für den
Rest genügten unsere Schlafsäcke.
Völlig auf dem Zahnfleisch kam ich
per Autostop (weil ich das Geld für die
Rückfahrt per Bahn anderweitig verbraucht
hatte) mit einer Woche Verspätung
(ich hatte mehrfach daheim angerufen)
wieder zuhause an.
Papa wos not amused: -
„Wir haben schon eine Lehrstelle
für dich ausgesucht!“
Emil
